4. Platz bei der Fährtenhund-Weltmeisterschaft

Am 17. und 19. November startete ich mit Bloxi für Deutschland bei der IPFH-Weltmeisterschaft in der Slowakei. Insgesamt waren acht Hundeführer aus Österreich, Frankreich, Deutschland und der Tschechoslowakei gemeldet. Bereits die Anreise (12 Stunden Autofahrt) hatte es in sich…

Das Fährtengelände war voller Spinnweben – Bloxi hinterher auch.

Das Gelände am ersten Tag bestand aus Sandboden, der durch die Trockenheit schwer abzusuchen war. Leider folgte Bloxi der Verleitung, so dass die Prüfung mit erreichten 31 Punkten für uns vorbei war. Auch meinem Mitstreiter Gerd Wild aus Bayern ereilte dieses Schicksal. Tatsächlich sollten an diesem Tag nur zwei von acht Hunden diese schwierige Prüfung bestehen.

Am zweiten Tag bestand das Gelände aus Sandboden mit grünem Bewuchs. Bloxi hatte hier weniger Schwierigkeiten bei der Suche und passierte die Verleitung ohne zu zögern. Mich beschlich ein Glücksgefühl, denn bis dato war danach immer alles gut gelaufen. So überlegte ich auch nicht lange, als Bloxi nach rechts abwich. Einen Moment später wurde mir klar, dass dies nicht die richtige Fährte sein konnte … doch da kam schon der Abpfiff des Richters. Völlig konsterniert musste ich zur Kenntnis nehmen, dass Bloxi der Fährte eines Rehs gefolgt war (muss ziemlich intensiv gewesen sein). Nun denn, hier erreichten wir 35 Punkte. Natürlich war ich enttäuscht. Umso erfreulicher, dass die Hündin von meinen Kollegen Gerd die Fährte mit 90 Punkte beenden konnte.

Bei den anderen Teilnehmern lief es auch nicht so gut. Auch hier erreichte nur eine Teilnehmerin das Fährtenziel. Am Abend wurden die Ergebnisse zusammengerechnet. Nach Punkten wurde ich vierte! Naja, nicht ganz das, was ich erwartet hatte, aber es war ja auch unser erster Start bei einer Weltmeisterschaft. In fröhlicher Runde wurden die Ereignisse der letzten Tage diskutiert, dann ging es auch schon wieder Heimwärts.

Ich werde diese Veranstaltung in schöner Erinnerung behalten. Die Abende waren äußerst fröhlich, und wir hatten untereinander viel Spaß. Vielleicht sehen wir uns das nächste Jahr in Schweden wieder!

Ich und ein weiterer deutscher Starter, Gerd Wild aus Bayern.

( MITI / )