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Zum ersten Mal im Schwarzwald

Das Ende des Schluchsees auf der Ostseite

Das Ende des Schluchsees auf der Ostseite

14 Tage war ich mit Doxi und dem Wohnmobil im Schwarzwald und in Südbaden unterwegs. Wir haben das wunderbare Herbstwetter und den bunten Wald sehr genossen. Jeden Tag sind wir gewandert, insgesamt 240 Km und mehr als 7.000 Höhenmeter haben wir dabei zurückgelegt.

Unsere Stationen: Freiburg, Titisee-Neustadt, Schluchsee, St. Blasien, Lauchringen, Weil am Rhein, Basel, Todtnau, Schönau, Bernau, St. Georgen und Gernsbach an der Murg. So schön und abwechslungsreich hatte ich mir den Schwarzwald gar nicht vorgestellt. Echt toll.

Alle Beiträge und viele schöne Fotos gibt es hier.

( MITI / )

In Gernsbach an der Murg

Blick hinunter nach Gernsbach

Blick hinunter nach Gernsbach

Eigentlich wollte ich ja von St. Georgen weiter fahren nach Bad Herrenalb, zum Wandern und in die bekannte Therme. Aber als wir nach rund anderthalbstündiger Fahrt am Morgen in Bad Herrenalb ankommen, wirkt der ganze Ort wie eine einzige Baustelle. Kein Durchkommen zum avisierten Stellplatz möglich.

Also habe ich mich ein wenig treiben lassen, bin über den Berg ins nächste Tal weitergefahren, und im schönen Gernsbach an der Murg gelandet. Kein Fehlgriff, denn der dortige Stellplatz liegt idyllisch an der Murg unterhalb von Schloss Eberstein mit seinem großen angrenzenden Waldgebiet. Bin ich mit Doxi natürlich gleich hinaufgewandert.

Der Wald hier im Nordschwarzwald hat bereits viel mehr Laubbäume als in dem von Fichten und Tannen dominierten Südschwarzwald. Entsprechend dick sind die Wanderwege jetzt mit Laub bedeckt, und bei jedem Schritt macht es Raschel, Raschel, Raschel.

Bei der Rückkehr nach Gernsbach machen wir noch einen Abstecher in die Altstadt des Ortes und sind positiv überrascht. Wirklich hübsch hier.

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Auf dem Heimatpfad in St. Georgen

Blick auf St Georgen beim Verlassen des Stadtwaldes

Blick auf St Georgen beim Verlassen des Stadtwaldes

Früh am Morgen sind wir im Bernauer-Hochtal bei Nebel Richtung Norden aufgebrochen. Unser heutiges Ziel: Das 70 Km entfernte St. Georgen im nördlichen Schwarzwald auf 800 Meter ü.N.N. Dort erwartet uns am Naturfreibad ein kostenloser Womo-Stellplatz in günstiger Lage unterhalb der Stadt.

Wir nutzen das herrliche Sonnenwetter und starten gleich eine 17 Km-Wanderung entlang des „St. Georgen Heimatpfades“. Der Weg führt entlang etablierter Wanderpfade rund um St Georgen und die umliegenden Wälder. Er ist mit 20 Infotafeln beschildert, die auf verschiedene geografische, geologische und historische Begebenheiten hinweisen.

So erfahren wir z.B., dass wir auf einer Passhöhe die Nordeuropäische Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer passieren und unweit unseres Weges die Brigach, einer der Quellflüsse der Donau, entspringt.

An zwei Stellen des Weges müssen wir uns durch den Wald schlagen, weil der Wanderweg durch eine Kuhweide führt, die gerade beweidet wird, aber so ist das manchmal. Kein Problem 🙂

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Über den Kaiserberg ins Krunkelbachtal

Das Kleine Spießhorn im Licht der gerade ufgehenden Morgensonne

Das Kleine Spießhorn im Licht der gerade aufgehenden Morgensonne

Wir sind noch einen Tag im Bernauer Hochtal geblieben, weil es hier gerade so schön ist: Das Wetter ist einfach perfekt für diese Jahreszeit und die Landschaft so lieblich. Heute geht unsere Wanderung ins Nachbartal und zum Dorf Menzenschwand.

Wir folgen von Bernau-Dorf dem Bernauer Hochtal-Steig und wandern hinauf zum Kaiserberg. Von dort genießen wir die Aussicht hinunter ins Bernauer-Hochtal. Die Paraglider sind heute wieder aktiv. Über uns kreist ein Schirmflieger und im Tal unten schleppen die Anfänger ihre Ausrüstung gerade den Anfängerhügel hinauf.

Vom Kaiserberg wandern wir durch den Wald hinab ins malerische Krunkelbachtal, das von zahlreichen Bächen durchflossen wird. Dort geht es vom Talgrund stetig bergauf, erst zum Krunkelbachsattel und dann zum Großen und Kleinen Spießhorn. Das Herzoghorn, den zweithöchsten Schwarzwaldgipfel, lassen wir diesmal ausnahmsweise links liegen, weil die Wanderung sonst zu lang geworden wäre. Aber beim nächsten Mal ….

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Von Bernau rauf zum Blößling

Am Gipfel des Blößlings

Am Gipfel des Blößlings

Wir sind weiter gefahren ins 900 Meter hoch gelegene Tal von Bernau, das sich westlich des Schluchsees und südlich des Feldbergs auf einer Länge von acht Kilometern entlang der Bernauer Alb erstreckt. Das liebliche Hochtal gehört zu den regenreichsten Gebieten in Deutschland und ist im Winter deshalb das Zahl vieler Wintersportler. Wir stehen am Wohnmobilstellplatz am Sportplatz direkt neben einem Skilift.

Am Vormittag steigen wir zum 1.309 Meter ü.N.N. hohen Blößling auf, der sich über dem Tal von Bernau erhebt. Am Gipfelkreuz angelangt, genießen wir einen fantastischen Rundumblick. Im Norden ist gleich nebenan der Feldberg zu sehen, im Süden ragen die Schweizer Alpen über die Gipfel des Schwarzwalds deutlich heraus. Dazwischen, in der Ebene, viel Nebel, doch hier oben herrscht Sonnenschein. Herrlich!

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Einmal rund um den Schluchsee

Blick über den See auf den Ort Schluchsee

Blick über den See auf den Ort Schluchsee

Vor einer Woche waren wir bereits in Schluchsee, jetzt sind wir erneut hier, weil meine beiden Womo-Batterien komplett leer sind und es auf dem Stellplatz den dringend benötigten Strom zum Aufladen gibt.

Nach den langen und anstrengenden Wanderungen der letzten Tage wollte ich eigentlich Mal etwas ruhiger machen. Aber dann sind es doch wieder 18 Kilometer geworden, weil wir eine komplette Runde um den Schluchsee gedreht haben.

Nachdem am vergangenen Wochenende die Herbstferien in Baden-Württemberg begonnen haben, waren an diesem Morgen auch viele Eltern mit Kinder unterwegs. Das fantastische Wetter lädt aber auch wirklich zum Wandern ein.

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Aufstieg zum Belchen

Auf dem Gipfel am Belchenhaus

Auf dem Gipfel am Belchenhaus

Von Todtnau sind wir einige Kilometer auf der B317 nach Süden gefahren und haben es uns in Schönau, dem Geburtsort von Fußballbundestrainer Joachim Löw, gemütlich gemacht. Wir stehen auf dem Friedhofsparkplatz mit bestem Blick auf die an Allerheiligen gut besuchten Gräber.

Von dort starten wir zum Aufstieg auf den nahe gelegenen Belchen, dem angeblich schönsten und ganz sicher vierthöchsten Berg des Schwarzwalds. Rund 20 Kilometer und mehr als 1.000 Höhenmeter legen wir auf unserer fünfstündigen Tour zurück, die uns bei herrlichem Sonnenschein wunderbare Ausblicke über die Gipfel des Schwarzwalds bis hin zu den Schweizer Alpen bietet.

Obwohl wir früh losmarschieren, ist auf dem Gipfel des Belchen bereits eine Menge los, als wir dort gegen Mittag eintreffen. Kein Wunder, denn die meisten Besucher kommen bequem mit der Gondelbahn in wenigen Minuten zum Gipfel.

Als wir mit unserem Abstieg über die Westflanke Richtung Schöneberg und Schönau beginnen, sind wir dann wieder weitgehend allein im Wald und auf den Bergwiesen unterwegs Wir genießen die großartige Fernsicht und den perfekten Sonnenschein, der so gar nicht zu Allerheiligen passen will. Eine tolle Tour!

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Auf dem Philosophenweg

Ausblick vom Philosphoenweg

Ausblick vom Philosophenweg

Auf den Pfaden zwischen Mittelbühl, Schönenberg und Schönau im Südschwarzwald soll schon Martin Heidegger mit seinen Philosophenfreunden gewandert sein. Im Angesicht der lieblichen Landschaft unterhalb des Belchen kann man sich leicht ausmalen, wie die Herren unbeschwert und losgelöst von den Sorgen des Alltags über das Leben und die Welt philosophiert haben.

Die Marketing-Experten des Schwarzwaltourismus haben das zum Anlass genommen, einen Philosphenweg auszuweisen, der mit Zitaten von bekannten Philosophen und Denkern gespickt ist. Bei herrliche Spätherbstwetter sind auch wir hier unterwegs und fühlen uns plötzlich ganz erhaben ….

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Am Wasserfallsteig in Todtnau

Blick über Todtnau

Blick über Todtnau

Um den Nebel der Niederung zu entgehen, sind wir von der südbadischen Rheinebene wieder in die Hochlagen des Schwarzwaldes aufgestiegen und werden in Todtnau auch gleich mit herrlichem Sonnenschein empfangen.

Das Dorf liegt zwischen Feldberg und Belchen und ist besonders für seine imposanten Wasserfälle bekannt, bei denen der Stübenbach über mehrere Stufen insgesamt 97 Meter in die Tiefe stürzt.

Wir folgen dem Wasserfallsteig und sind von dem dargebotenen Naturschauspiel schwer begeistert. Gut, dass wir schon so früh losgezogen sind, denn bei unserer Rückkehr am Nachmittag ist hier richtig was los.

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Blitzbesuch in Basel

Das Basler-Münster vom anderen Rheinufer aus gesehen

Das Basler-Münster vom anderen Rheinufer aus gesehen

Wir sind mit dem Wohnmobil von Lauchringen weiter gefahren nach Weil am Rhein, am Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Von unserem Stellplatz am Laguna Badeparadies sind es nur 5 Kilometer bis in die Innenstadt von Basel.

Ich fahre mit dem Fahrrad über die grüne Grenze und cruise ein wenig durch Basel, um anschließend das Tinguely-Museum zu besuchen, das der eigentliche Grund für meinen Abstecher in die Schweiz ist.

Vom historischen Basel ist nicht mehr so wahnsinnig viel zu sehen. Herausragend auf jeden Fall das historische Rathaus mit seinem bemalten Innenhof. Aufgefallen sind mir auch die zahlreichen modernen Skulpturen, die an vielen Stellen im Stadtgebiet platziert sind.

Darüber hinaus gibt es einige zeitgenössische architektonische Sehenswürdigkeiten, etwa den weithin sichtbaren Roche-Tower, die eigentliche Landmarke von Basel, oder das Gebäude der Bank für internationalen Zahlungsverkehr.

Aber Fahrradfahren in der Innenstadt von Basel ist wirklich nicht ohne – Autoverkehr, Straßenbahnen, dazwischen viele Rennrad-Fahrradraser. Ich war froh, als ich aus der City wieder raus war.

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Im Tinguely Museum

Musik-Maschine von Tinguey

Musik-Maschine von Tinguely

Ich bin ein großer Fan der Kunst von Jean Tinguely, eines Schweizer Malers und Bildhauers, der 1991 verstorben ist und heute als einer der Hauptvertreter der kinetischen Kunst gilt. Tinguely wurde vor allem durch seine beweglichen, maschinenähnlichen Skulpturen bekannt, hat aber auch zahlreiche Gemälde und Installationen hinterlassen.

Besonders Tinguelys kinetischen Maschinen haben mich schon lange fasziniert. Im Tinguely Musem, einem Geschenk der Hoffman-La Roche AG an die Stadt Basel, kann man einige seiner bedeutendsten Werke hautnah und in Aktion erleben. Ich bin ganz ergriffen und träume wieder einmal davon, selbst solche Kunstwerke zu bauen und mir den Garten damit vollzustellen. Das wäre doch toll.

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In Weil am Rhein

Blick vom Tüttilnger Berg über Weil am Rhein hinweg Richtung Basel

Blick vom Tüttilnger Berg über Weil am Rhein hinweg Richtung Basel

Wir sind weiter in der südbadischen Rheinebene unterwegs und machen heute in Weil am Rhein am Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz Station. Von unserem Standort am Badeparadies Laguna unternehme ich mit Doxi eine 20 Km-Wanderung rund um die Stadt und das angrenzende Lörrach.

Zunächst ging es hinauf auf den Tüllinger Berg, den Hausberg von Weil am Rhein. Von seinen mit Wein bedeckten Hängen hat man einen weiten Blick in das Dreiländereck, das Rheinknie, sowie die umliegenden Städte Basel, Lörrach und Weil am Rhein. Unübersehbar ragt der Roche-Tower in Basel aus der Ebene hervor. Und in der Gegenrichtung sieht man in der Ferne die Burg Rötteln, das Ziel unserer heutigen Wanderung.

Die im frühen 12. Jahrhundert errichtete Burg Rötteln erhebt sich oberhalb von Lörrach auf einem gut 400 Meter hoch gelegenen, bewaldeten Bergsporn. Schon seit der Belagerung durch französische Truppen im Jahr 1678 ist die Burg eine Ruine. Aber eine durchaus sehenswerte.

Nachdem wir uns auf der Burg gestärkt hatten, ging es am unteren Rand des Tuttlinger Berges oberhalb von Lörrach wieder an unseren Ausgangspunkt zurück. Von der langen Wanderung erschöpft und auch ein wenig durchgefroren, ging es für mich anschließend erst Mal in die Sauna und für Doxi ins kuschelig aufgewärmte Wohnmobil.

Bevor wir am nächsten Morgen zu unserer nächsten Station aufbrechen, werfen wir noch schnell einen Blick auf die 2006/2007 erbaute Dreiländerbrücke. Sie überspannt den Rhein und verbindet Weil mit dem französischen Ort Huningue. Dank ihrer Länge von 230 Metern trägt sie den stolzen Titel „längste freitragende Fußgänger- und Radfahrerbrücke der Welt“.

Außerdem schauen wir noch kurz beim berühmten Vitra Design Museum vorbei. Für einen Besuch hat es diesmal leider nicht gereicht. Müssen wir noch Mal wiederkommen …

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Lauchringen – An der Wutach

Die Wutqch - ein reißender Fluss mit zurzweit allerdings wenig Wasser

Die Wutach – ein reißender Fluss mit zurzweit allerdings wenig Wasser

Wir sind von den Hochlagen des Schwarzwaldes bei totalem Nebel in die südbadische Rheinebene hinabgestiegen und stehen bei Lauchringen am Fluss Wutach, nur wenige Kilometer von der Deutsch-Schweizerischen Grenze entfernt, die hier vom Rheinstrom gebildet wird.

Aus dem Internet habe ich eine schöne 18 Km-Wanderung herausgesucht. An der Wutach entlang geht es zunächst in westlicher Richtung nach Waldshut-Tiengen und dort hinauf in den Stadtwald von Tiengen. Der Anteil an Laubbäumen ist hier deutlich höher und der Wald deshalb jetzt im Herbst noch ein wenig bunter als im Hochschwarzwald.

Oberhalb der Wutach wandern wir durch den Wald einige Kilometer zurück Richtung Osten, bis wir die hoch über dem kleinen Ort Bechtersbühl gelegene Küssaburg erreichen. Von der Burgruine haben wir einen wunderbaren Ausblick zurück Richtung Lauchringen und in die umliegenden Täler. Leider ist es so diesig, dass die Handykamera die schönen Ausblicke kaum einzufangen vermag.

Durch Felder und Wiesen geht es anschließend zurück nach Oberlauchringen und von dort wieder entlang der Wutach zu unserem Standort am Wohnmobil-Stellplatz von Lauchringen. Unser erster Tag auf dieser Reise mit schlechtem Wetter, aber morgen soll es ja schon wieder schön werden 🙂

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Am Dom von St. Blasien

Blick hinunter nach St. Blasien

Blick hinunter nach St. Blasien

Ein neuer Tag, ein neuer Schwarzwaldort, eine neue Wanderung und wieder ein Aussichtsturm und Doxi sprintet die Treppen rauf 🙂 Wir sind nach St. Blasien gefahren, einem kleinen Ort im Hochschwarzwald, dessen Geschichte eng mit dem gleichnamigen Benediktinerkloster verbunden ist. Und nur so lässt sich wohl auch erklären, dass eine 2.500 Seelen-Gemeinde über einen imposanten Dom verfügt, der das Stadtbild weithin sichtbar beherrscht.

Durch den Ort fließt der Fluss Alb, der außerhalb des Stadtgebiets zum Albsee aufgestaut wird. Auch hier beschert uns der Rother Wanderführer Schwarzwald-Süd wieder eine wunderbar abwechslungsreiche 20 Km-Wanderung.

Von St. Blasien geht es steil durch den Wald hinauf zum Lehenkopf, auf dessen Spitze der Lehenkopfturm einen beeindruckenden Blick in die Umgebung bietet. Von dort geht es weiter zum interessanten, weil so hoch gelegenen, Moor- und Weide-Naturschutzgebiet Rüttewies.

Später erreichen wir den total idyllischen Klosterweiher und wandern weiter hinauf zum Bildsteinfelsen, von wo wir einen tollen Blick ins Albtal haben. Am Kirchdorf Urberg erreichen wir den letzten Gipfelpunkt der Wanderung. Anschließend geht es glücklicherweise nur noch abwärts durch den Wald zum Albstausee und von dort zurück nach St. Blasien.

Als wir wieder das Womo erreichen sind Doxi und ich ganz schön geschafft. Aber zufrieden nach einer tollen Wanderung mit insgesamt 800 Höhenmetern.

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Doxi, die Turmkletterin

Der Riesenbühlturm aus der Vorgelperspektive

Der Riesenbühlturm aus der Vogelperspektive

Heute haben wir eine sehr schöne 20 Km-Wanderung am Nordrand des Schluchsees unternommen. Von unserem Stellplatz an der Schluchseehalle ging es zunächst hinauf auf den Riesenbühl, dem Hausberg von Schluchsee auf 1.097 Meter ü.N.N. Dort erwartete uns der 37 Meter hohe Riesenbühlturm, der eine einzigartige Fernsicht über den Schluchsee und die angrenzenden Regionen bietet. 

Eigentlich wollt ich Doxi unten am Turm anleinen und alleine hinaufsteigen. Aber Doxi war schneller als ich und ist einfach vorgelaufen, die 140 Stufen und 27 Zwischenpodeste hinauf. Höhenangst hat sich offensichtlich keine 🙂

Anschließend ging es weiter durch den Herbstwald nach Lenzkirch und von dort über Fischbach zurück nach Schluchsee. Fast siebenhundert Höhenmeter haben wir dabei überwunden. Aber das hat sich wirklich gelohnt. Langsam gewöhnen wir uns an die vielen Aufstiege.

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