Über mich

Baby-Bloxi mit 10 Wochen

Hallo! Für alle, die mich noch nicht kennen: Mein Name ist Bloxi. Bei der Zuchttauglichkeitsprüfung wurde ich als Hündin „vom mittlerem Typ“ eingestuft. Meine Schulterhöhe beträgt 65 cm. Man sagt mir nach, ich sei sehr lebhaft und besitze ein freundliches Wesen.

Offiziell heiße ich „Bella Aus Gutem Grund“. Ich stamme aus der Hovawart-Zucht von Wolfgang Graw aus dem Sauerland. Im August 1999 wurde ich im Alter von acht Wochen von meinem Besitzer Miti ins Rheinland gebracht. Dort erwartete mich ein großes Haus mit Garten und Teich.

Die erste Woche war Herrchen ganz alleine mit mir. In den ersten Tagen musste er mich noch ein wenig trösten, weil ich plötzlich nicht mehr mit meinen Geschwistern zusammen war. Doch dann habe ich mich schnell an mein neues Zuhause gewöhnt. Als mein Frauchen Claudia dazukam, war ich zuerst misstrauisch, aber sie war ganz lieb, hat mich gefüttert und mit mir gespielt, so dass ich schnell Vertrauen fasste.

Mein Zuhause

Herrchen arbeitet tagsüber zu Hause in seinem Büro. Seine Mutter wohnt im Nachbarhaus. Gemeinsam passen wir auf das Haus und den Garten auf.

Mein Platz, meine Decke, mein Beisholz!

Mit Herrchen fahre ich meistens Vormittags eine große Runde mit dem Fahrrad. Nachmittags geht seine Mutter mit mir spazieren. Dazwischen wird im Garten gespielt, wenn Herrchen mal wieder lange genug auf seinen PC-Bildschirm gestarrt hat.

Wenn Frauchen von der Arbeit nach Hause kommt, geht es meistens auf den Hundeplatz oder zum Fährten ins Gelände.

Im Hundesport aktiv

Auf dem Hundeplatz bin ich regelmäßig, seitdem ich die Welpenschule besucht habe. Anschließend durfte ich in den Junghundekurs. Das war alles noch sehr lustig, doch bald darauf wurde es ernst.

Mit Leckerchen und allerlei Finessen wurde mir das kleine Einmaleins des gut erzogenen Hundes beigebracht: Fuß, Sitz und Platz, Komm, Bleib und Geh Einkaufen (wir arbeiten noch dran). Mit 18 Monaten habe ich dann meine erste Begleithundeprüfung abgelegt. Das war aufregend. Nicht nur für mich, sondern auch für Frauchen.

Am meisten Spaß macht mir das Fährten im Gelände. Da bin ich kaum zu bremsen. Blöd nur, dass ich immer solange auf meinen Einsatz warten muss. Vorher muss Frauchen nämlich erst mal eine Fährte mit ihren Füßen treten und diese ein wenig „Einziehen“ lassen.

Ab und zu liegt dann so ein komischer Gegenstand auf der Fährte, so klein, dass ich ihn zuerst gar nicht wahrnehme. Erst wenn ich ganz nah dran bin und ihn riechen kann, bemerke ich ihn. Dann lege ich mich ganz schnell hin, damit Frauchen zu mir kommt und mich mit einem Leckerli belohnt.

Wir haben auch schon an zahlreichen Prüfungen und Wettbewerben teilgenommen. Manch einer meint, ich hätte Talent…

Acht süße Hovi-Welpen

Im November 2005 wurde ich zum ersten Mal Mutter. Ich war bis zum letzten Tag vor der Niederkunft agil und überraschte Herrchen und Frauchen mit acht fidelen Welpen: vier Hündinnen und vier Rüden.

Die Zeit mit ihnen verging sehr schnell. Schon nach acht Wochen hieß es Lebewohl sagen. Besonders unglücklich war ich darüber nicht, denn die Kleinen waren zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich anstrengend. Außerdem hatte Frauchen gute Ersatzeltern für sie ausgesucht. Einige der Kleinen (mittlerweile so groß wie ich) treffe ich noch ab und zu.

Start bei der FH-Weltmeisterschaft

Das Jahr 2006 brachte einen schönen, fast zu warmen Sommer, und wir fuhren jeden Tag zum Schwimmen. Im November durfte ich bei der Fährtenweltmeisterschaft für Hovawarte in der Slowakei starten, aber irgendwie fand ich die Fährte diesmal nicht so prickelnd. Die Gerüche waren nicht einfach aufzuspüren. Ich war heilfroh, als ich endlich eine frische Spur fand. Leider war das nur die doofe Verleitung und Frauchen deshalb ganz zerknirscht. Doch die anderen Hunde hatten an diesem Tag die gleichen Probleme, und unsere Menschlein wunderten sich, woran es wohl gelegen haben mag.

Noch mal Nachwuchs

Jetzt ist es Winter 2007. Frauchen hat für meine nächste Hitze einen netten blonden Hovi-Rüden ausgesucht, den ich auch schon kennen lernen durfte. Doch ich lasse mir noch ein wenig Zeit. Das Wetter ist derzeit einfach zu ungemütlich. Aber bald geht’s los. Ich bin ganz sicher.

( MITI / )